Obwohl das Team die Altersklasse im Bezirk Dresden derzeit dominiert und sich auch sachsenweit einzig den Sportschülern aus Chemnitz geschlagen geben musste, sind die Forderungen der Trainer anspruchsvoll. Für die Begegnung gegen die Dresdner lautete die Devise, das Spiel mit Pässen schnell zu gestalten. In den vergangenen Turnieren, wurden viele Punkte über Einzelaktionen erzielt. Um nun das Teamspiel weiter voranzubringen, wurde in den vergangenen Trainingseinheiten ein Schwerpunkt auf das Timing beim Freilaufen und Passgenauigkeit gelegt.
Auch die Teamdefense stand im Fokus und war ausgegebenes Ziel für die Begegnung. Die derzeit noch zögerliche Verteidigung der Spieler abseits vom Ball und die mangelnde Kommunikation der Spieler auf dem Feld muss verbessert werden, um als Team noch mehr Ballgewinne zu erobern und gegnerische Punkte zu verhindern.
Offensiv starteten die BCO Jungs gut ins Spiel. Mit schnellem Passspiel erarbeiteten sie sich gute Chancen, welche zu Beginn der Begegnung allerdings noch nicht immer ihr Ziel fanden. So gelang es in den ersten Spielminuten nicht, sich deutlich vom Gastgeber TU Dresden abzusetzen. Doch aus Trainersicht gab es keinen Grund zur Beunruhigung. Von Anfang an waren die Spielanteile klar verteilt. Die Ottendorfer spielten schönen Teambasketball und dem USV TU Dresden gelang es nur über Einzelaktionen und Fehler der Ottendorfer Defense zum Korb zu kommen. Diese Mängel galt es nun abzustellen. Nach einer Auszeit in der dritten Spielminute beim Stand von 6:5 aus Sicht der Ottendorfer fanden die Gäste besser ins Spiel und bauten die Führung bis zum Ende des Viertels auf 26:11 aus.
Dass das noch nicht alles war, bewiesen die BCO Schützlinge dann eindrucksvoll im zweiten Viertel. Die Spieler waren hellwach und agierten perfekt als Team. In den Angriffen hatte durch schnelles Passspiel fast jeder Mitspieler Ballkontakt und wusste was zu tun ist. Die Laufwege wurden nahezu optimal eingehalten und so kam es zu einem Fastbreak nach dem anderen. Trainerin Elli Kunick konnte beliebig durchwechseln. Ein Zeichen für die Ausgeglichenheit des Teams zeigt auch die Punkteverteilung. Acht von neun Spielern punkteten zweistellig. Einer blieb mit 8 Zählern nur knapp darunter.
Doch auch in der Verteidigung konnte das Team eine Schippe zulegen. Der Ballführer wurde hart verteidigt und so zu Ballverlusten und schlechten Pässen gezwungen, die von den Ottendorfern abgefangen und zu eigenen Punkten verwandelt wurden. Auch das Umschalten zwischen Angriff und Verteidigung unterschied die BCOler deutlich von ihren Gegnern. Kaum war der Ball in Ottendorfer Händen, war auch schon ein Mitspieler auf dem Weg nach vorn und der Ball konnte sofort weitergepasst werden. Bis zur Halbzeit wurden nur 5 gegnerische Punkte zuglassen. Beim Stand von 61:16 waren die Weichen für einen deutlichen BCO Sieg gestellt.
Auch in der zweiten Hälfte konnten die Dresdner den Ottendorfern nicht mehr gefährlich werden. Die Gäste hielten das Tempo hoch und es kam zu keiner Zeit ein Bruch ins Teamspiel. Einzig zum Ende der Begegnung konnte man ein Nachlassen der Kräfte verspüren. Einige Pässe kamen nun zu ungenau und wurden von den Dresdnern abgefangen und zu Punkten verwandelt. Doch dieser kleine Wermutstropfen ist angesichts einer herausragenden Mannschaftsleistung in Kauf zu nehmen.
Am kommenden Samstag heißt es für die u14 dann die weiße Weste im Bezirk Dresden zu bewahren und sich gegen den BC Dresden und Dresden Titans zu behaupten.
Für den BCO spielten:
„Mini“ Pascal Falkenberg, Tobias Ingler – Cap-, Marcel Brochlitz, Fabian Schmiedt, Simon Nagora, Clemens Reichelt, Jonas Füssel, Felix Nagel, Paul Klaus










