Im ersten Viertel war ein ausgeglichenes Spiel zu sehen. Keine Mannschaft erwischte einen Blitzstart und konnte sich absetzen. Dreipunktwürfe von Weier und Witt hielten den BCO im Spiel. In der Verteidigung war aber zu wenig Druck. Zu weit weg vom gegnerischen Spieler standen die Mannen des BCO. Im Spiel nach vorn ging es zu langsam. Mit einer Energieleistung und endlich wenn auch nur 2 Minuten vor Ende der Periode, gab es Teambasketball im Angriff. Der BCO holte mit einem 7:0 Lauf zum 19:20 auf.
In der zweiten Spielperiode war ein ähnliches Spiel zu sehen. Die Defense hatte leider nicht das Niveau der letzten Punktspiele. Im Angriff funktionierte noch weniger. Es gab viele Ballverluste im Spielaufbau. Adelsberg nahm routiniert das Tempo aus der Partie. Der BCO spielte brav mit und so hatten alle Außenstehenden den Eindruck; keiner der beiden Teams wollte sich wirklich wehtun. Das Ottendorfer Team ließ sich von der langsamen Spielweise der Gäste beeindrucken. Adelsberg traf fast jeden gut herausgespielten Wurf. Mit einigen guten Einzelaktionen und einer noch relativ guten Freiwurfquote von 66,6 Prozent war beim Spielstand von 34:40 zur Halbzeit für den BCO noch nichts verloren.
Nach der Pause sollte alles besser werden. Fakt ist jedoch, das Angriffsspiel des BCO ist einfach zu durchschaubar. Es gibt einfach kein geordnetes Set-Play. Die Variante Block und Abrollen wurde schnell von den routinierten Gästen durchschaut und es gab Ballverluste. Das Zusammenspiel der einzelnen Mannschaftsteile funktioniert im Angriff nicht mehr. Zuwenig organisiertes Passspiel war auf Ottendorfer Seite zu sehen. Der Gast aus Chemnitz zog zur Mitte des Viertels auf 41:57 davon.
Mit einem Rückstand von 15 Punkten ging es dann in die letzten 10 Minuten. Ein Wunder musste her um das Spiel zu kippen. Doch leider kam es nicht dazu. Zu schnell gehen die Köpfe der Spieler des BCO nach unten, wenn ein Rückstand aufzuholen ist. Zu leichtfertig werden die Bälle dem Gegner überlassen. Adelsberg konnte den Vorsprung ausbauen Zum Schluss stand eine bittere 59:79 Niederlage zu Buche.
Hatte der BCO in den letzten Spielen noch den Vorteil über eine sehr gute Verteidigungsleistung die offensichtlichen Schwächen im Angriff zu kompensieren, dies gelang heute nicht. Alarmierend sollte jedoch der Fakt sein, wieder nur 59 Punkte erzielt zu haben. In den letzten Spielen war es nicht viel mehr....
Dort muss der Hebel angesetzt werden, damit der BCO wieder in die Erfolgsspur kommt.
BCO: Patrick Hartwig, Christian Witt, Stefan Weier, Maik Weidner, Leopold Schubert, Sandro Schöttler, Manuel Naumann, Arne Scholtissek, Thomas Brockmann, Sebastian Peters
Trainer: Eric Schmöller
Text: Thomas Schuber










