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Im ersten Viertel fand der BCO überhaupt nicht ins Spiel. Leipzig verteidigte aggressiv über das ganze Feld. Ottendorf fand in der Defense keine Mittel gegen das Penetration der Gastgeber. Die Hilfe kam häufig zu spät. Leipzig erzielte dadurch viele leichte Punkte. Im Angriff wurde das Spiel viel zu eng aufgezogen. Mit einem schlechten Spacing standen sich die Spieler des BCO teilweise auf den Füßen. So konnte die junge Mannschaft aus Leipzig mit einem 23:19 Vorsprung das erste Viertel beenden.

In der zweiten Periode war ein ähnliches Spiel zu sehen. Dazu kamen noch Schwächen im defensiven Rebound auf Seiten des BCO. Patrick Hartwig, der Spielmacher auf Ottendorfer Seite, setzte dann in der dritten Minute des Viertels mit einem Dreier zum 27:26 aus BCO Sicht ein erstes Zeichen. Danach lief dann im Angriff kurzzeitig besser für den BCO. In den letzten drei Minuten verlor Ottendorf aber wieder den Spielfaden. Zu schnell wurde der Ball an den Gegner abgegeben. Leipzig ging zur Pause wieder mit 41:36 in Führung. Nicht nur der Rückstand sondern vor allem die 41 Punkte von Leipzig taten dem BCO sehr weh.

Genau dies wurde von Trainer Eric Schmöller bemängelt und angesprochen. Nach der Pause agierte der BCO dann auf einmal gewohnt aggressiv in der Verteidigung. Bis zur fünften Minute wurden nur 4 Punkte zugelassen. Immer wieder gab es Ballgewinne. Alle defensiven Rebounds landeten in den Händen der BCO Spieler. Doch im Angriff wurde kein Kapital daraus erzielt. Leichte Abspielfehler, zu überhastete Aktionen waren der Grund, warum auch der BCO nur 4 Punkte erzielte. Weiter hart in der Defense arbeiten war die Devise. Leipzig machten keinen Punkt mehr in den letzten fünf Minuten des Viertels. Falls sie doch einmal eine Chance hatten war Leopold Schubert mit seinen geblockten Würfen zur Stelle. Mit einem hauchdünnen 47:45 Vorsprung gingen die Basketballer des  BCO in die letzte Periode.

Im letzten Viertel blieb der BCO immer in Führung. Der Druck in der Defense war sehr hoch. Leipzig fand keine Mittel mehr. Die junge Mannschaft des USC konnte auch im letzten Viertel nur 4 Punkte erzielen. Peter Rettig verteidigte extrem stark gegen den besten Scorer der Leipziger. Zwei Minuten vor Spielende führte der BCO dann mit elf Punkten. Trotzdem muss erwähnt beleiben, dass viele Distanzwürfe jenseits der Dreipunktlinie nicht den Weg in den Korb fanden. Das war schon ein wenig Pech.

Zum Schluss gab es den erwarteten 64:49 Sieg aus Sicht des BCO. Fazit, zwei Viertel extrem stark verteidigt, doch obwohl gut vom Spielmacher dirigiert waren sehr häufig Schwächen im Angriff zu sehen. Das muss am kommenden Wochenende zum Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer BC Dresden besser werden. Dann hat Ottendorf auch eine reelle Chance dieses Spiel zu gewinnen und die Meisterschaft wieder spannend zu machen.

BCO: Patrick Hartwig, Christian Witt, Peter Rettig, Stefan Weier, Maik Weidner, Leopold Schubert, Sandro Schöttler, Denny Clauß, Thomas Brockmann, Manuel Naumann, Arne Scholtissek

Trainer: Eric Schmöller