Das erste Viertel war am Anfang von einem sehr nervösen Spiel auf beiden Seiten geprägt. Die Eagles aus Leipzig fanden eher ihren Rhythmus und zeigten zunächst ein starkes Spiel. Aus dem Feld heraus gelang dem BCO fast nichts. Magere 5 Punkte aus dem Feld und das „Liegenlassen“ bester Möglichkeiten waren die Ursache. Zu überhastet und nervös agierte das Team von Eric Schmöller. Einzig die in dieser Phase gute Freiwurfquote hielt den Rückstand von 15:21 zur Viertelpause in Grenzen.
Zu Beginn des zweiten Viertels setzte der BCO durch Christian Witt mit zwei getroffenen Dreipunktwürfen gleich Akzente. Die Verteidigung war aggressiver und der BCO konnte nach drei Minuten mit 23:21 in Führung gehen. Dann gab es aber wieder überhastete Aktionen, eine schlechte Wurfauswahl und der Ball lief leider nicht schnell genug in den eigenen Reihen. Ottendorf kämpfte weiter mit großem Herzen und konnte zur Halbzeit eine kleine 37:36 Führung behaupten.
Nach dem Pausentee verschlief der BCO trotz eindringlicher Worte von Trainer Eric Schmöller die ersten zwei Minuten. Die Gäste aus Leipzig führten wieder mit 37:40. Dann kam die große Zeit vom besten Akteur dieses Spiels. Maik Weidner machte zehn Punkte in Folge und die Verteidigung des BCO ließ nichts mehr zu Mit einen 12:0 Lauf zog der BCO auf 49:40 davon. Plötzlich wurde Teambasketball gespielt. Die Eagels reagierten und stellten auf Zonenpresse um. Sofort bekam der BCO Probleme im Spielaufbau. Mit Einzelaktionen verzettelte sich der Gastgeber. Leipzig holte wieder auf und vor dem letzten Viertel gab es nur eine ganz knappe 53:52 Führung.
Noch einmal von Trainer Eric Schmöller auf Sieg eingeschworen, startete der BCO engagiert in die letzte Spielperiode. Schnell gab es eine 60:52 Führung. Diese gab dem BCO aber keine Sicherheit. Leider konnte das gute Aufbauspiel nicht kontinuierlich fortgesetzt werden und klare Chancen blieben einfach liegen. Die Eagles rafften sich noch einmal auf und trafen bis drei Minuten vor Schluss 5 Dreipunktwürfe. Damit lag der BCO wieder mit 61:64 im Rückstand. Es gab ein Herzschlagfinale. Erst in der letzten Minute konnte der BCO durch den bis dahin in der Offensive nicht in Erscheinung getretene Center Leopold Schubert in Führung gehen. Mit seinen 6 Punkten in der Schlussphase siegte der BCO am Ende etwas glücklich mit 73:71. Durch viele vergebene Korbleger machte es sich der BCO selbst schwer. Durch eigene Fehler wurde der Gegner aus Leipzig stark gemacht. Am Ende zählt aber nur der Sieg.
BCO: Manuel Naumann, Patrick Hartwig, Christian Witt, Peter Rettig, Sebastian Peters, Stefan Weier, Maik Weidner, Arne Scholtissek ,Leopold Schubert, Sandro Schöttler, Denny Clauß,
Trainer: Eric Schmöller
Text: Thomas Schubert










