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Mit einer sehr intensiven Defense und klugem Angriffspiel beeindruckte Ottendorf den Favoriten. 26:11 für den BCO das war schon eine Ansage. Im zweiten Viertel wurde es dann versäumt, bei durchaus vorhandenen Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen und damit eine Vorentscheidung zu erzielen. Leider wurden leichte Korbleger und einfach zu viele Freiwürfe nicht getroffen. Bei einem Halbzeitstand von 43:30 war noch alles offen. Nach der Pause verlor der BCO völlig den Rhythmus. Der BC Dresden holte Punkt um Punkt auf. Ottendorf kam mit dem Druck in der Defense der Dresdener nicht mehr klar. Es gab selten einen organisierten Spielaufbau. Vor der letzten Periode konnte der BCO noch einen hauchdünnen 54:53 bewahren. Im letzten Viertel bestimmte der Gastgeber dann das Spiel. Am Ende siegte der BC Dresden mit 80:70.

Der BCO startete hochmotiviert in das Spiel. Bis zum Ende des ersten Viertels brannte der BCO ein wahres Feuerwerk an Leidenschaft in der Defense und Offense ab. Viele schnelle Spielzüge und ein gutes Teamplay waren zu sehen. Nach fünf Minuten schauten sich vor allem die Gastgeber ungläubig an. Der BCO führt mit 15:2. Zum Ende des Viertels machte sich bei einem Spielstand von 26:11 schon ein wenig Frust breit auf der Dresdener Seite.

Im zweiten Viertel spielte der BCO weiter hochmotiviert. Leider wurde schon in dieser Phase zu schnell der Abschluss gesucht. Es war nicht immer die beste Wurfoption. Hinzu kamen noch ein wenig Pech oder Unkonzentriertheiten im Abschluss. Leichte Würfe wurden nicht getroffen. An der Freiwurflinie war die Quote auch eher schlecht. So versäumte es der BCO den Vorsprung auf über zwanzig Punkte anwachsen zu lassen. Das sollte sich noch rächen.

Mit einem immer noch komfortablen aber durchaus nicht beruhigenden 43:30  ging es in die Halbzeit.

Nach dem „Pausentee“ kam es darauf an, welches Team besser startet. Zunächst gab es einen Dreier vom BCO. Dann war aber bis zur 7. Minute Funkstille in der Offensive von Ottendorf. Es gab keine Punkte mehr. Dresden spielte wesentlich intensiver in der Verteidigung. Der BCO fand zu keinem organisierten Angriffsspiel. Zu viele Aktionen im Eins gegen Eins und einige unnötige Ballverluste führten zu leichten Punkten für Dresden. Auch unter dem Korb verlor man aufgrund von Foulproblemen der Center die Kontrolle. Das Resultat: Dresden ging nach sieben Minuten das erste Mal mit 50:48 in Führung.

Trotzdem konnte eine knappe 54:53 Führung behauptet werden. Das Spiel war immer noch offen.

Im letzten Viertel sahen dann die Zuschauer ein ähnliches Spiel. Der BCO konnte seine Center nur noch sporadisch einsetzen. Bis zur 4. Minute waren dann die „Großen“ mit dem fünften Foul aus dem Spiel genommen. Dresden hatte nun wieder die „Lufthoheit“ und erkämpfte mehrere Offensivrebounds. Am Ende gab es eine etwas traurige 80:70 Niederlage des BCO. Alle Beteiligten waren sich aber einig: Im Rückspiel schlagen wir den BC Dresden.

Kämpferisch gab der BCO alles, spielerisch wurden nicht alle Möglichkeiten ausgereizt. Jetzt gilt es daran zu arbeiten 40 Minuten konstant auf einem hohen Niveau zu spielen,

Es war ein Spiel auf Augenhöhe!

BCO: Manuel Naumann, Sascha Meier, Patrick Hartwig, Christian Witt, Peter Rettig, Arne Scholtissek, Stefan Weier, Maik Weidner, Leopold Schubert, Sandro Schöttler, Denny Clauß,

Trainer: Eric Schmöller