Das ersten Viertel war von einer sehr guten Verteidigungsleistung des BCO geprägt. Nach 5 Minuten und einem 14:0 Lauf lag Ottendorf klar in Führung. Der Ball wurde schnell bewegt und der freie Mann gefunden, meist tief am Brett, wo es dann leichte Punkte gab. Leipzig fand einfach keine Mittel, um sich gute Wurfpositionen zu erarbeiten. Der BCO ließ nicht nach und konnte die Führung auf 27:7 ausbauen, einige sehr schöne Fastbreaks wurden gelaufen. Auch in der zweiten Periode wurde die Führung ausgebaut. Leider gab es ein paar kleine Unkonzentriertheiten. Die Schnellangriffe wurden nicht konsequent abgeschlossen. In der Defense wurde das Penetrieren der Gäste jedoch wirkungsvoll unterbunden. Bis zur Halbzeitpause konnte der Vorsprung deshalb auf 49:17 ausgebaut werden.
Nach der Pause brannte der BCO dann wieder ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Immer wenn schnell gespielt wurde hatten die Gäste große Schwierigkeiten. Höhepunkt war ein krachender Slam-Dunk von Schubert in der 4. Minute, welchem ein ähnlich ansehnlicher von Schöttler folgte. Leipzig zerbrach nun komplett. 81:33 war dann der Spielstand vor dem letzten Viertel. In diesem sollten dann noch die magischen 100 Punkte her. Leider wurde dies nicht ganz erreicht. Am Ende gab es einen deutlichen 99:50 Erfolg für den BCO. Trotzdem sollte nicht vergessen werden, dass Leipzig in der heutigen Besetzung bei weitem nicht so stark wie letztes Jahr war. Am kommenden Samstag gibt es das richtungweisende Spiel beim BC Dresden.
BCO: Manuel Naumann, Sascha Meier, Patrick Hartwig, Christian Witt, Peter Rettig, Sebastian Peters, Stefan Weier, Maik Weidner, Leopold Schubert, Sandro Schöttler, Denny Clauß,
Trainer: Eric Schmöller
Text: Thomas Schubert










