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Zum 2. Advent reiste unsere Mädchen Mannschaft nach Chemnitz, um den 3. Spieltag der überbezirklichen Meisterschaft zu spielen. Überraschenderweise konnten die Punkte mit nach Ottendorf genommen werden.Nach Siegen gg. BC Dresden und TU Dresden sollte im letzten Spiel des Jahres nochmal alles gegeben werden, um es den Chemnitzern so schwer wie möglich zu machen. Ziel war es, durch gute Teamdefense und durch gute Bewegung im Angriff, sich  spielerisch  weiter zu entwickeln.

Die Rödertalerinnen kamen gleich gut ins Spiel, konterten die ersten Punkte der ChemCat’s gleich mit einem Dreier. Mit geduldigen Passspiel und guter Penetration konnte immer wieder gut gepunktet werden. Hätte man in dieser Phase bereits die einfachen Korbleger noch konsequenter genutzt, hätte der Viertelstand von 16:8 noch deutlicher ausfallen können. Auch im 2. Spielabschnitt wurde konzentriert weiter gespielt, die Vorgaben konsequent umgesetzt und die Angriffe solange ausgespielt, bis die besser positionierte  Mitspielerin gefunden wurde. Hervorzuheben wäre hier die sehr gute Trefferquote. So konnten wir zwischenzeitlich den Abstand auf 27:12 hochschrauben und mit 33:22 ging es dann in die Halbzeitpause.

Nach der Pause erhöhte Chemnitz dann den Druck erheblich auf die ballführende Spielerin, was ab und an  auch zu unnötigen Turnover sorgte, aber durch gute Transition Defense wieder ausgeglichen werden konnte. Da man in dieser Phase die Defensiv Rebounds kontrollierte, konnten einige Fastbreak Punkte durch gutes Zusammenspiel erzielt werden. So konnte auch im 3. Viertel der Vorsprung weiter ausgebaut werden und mit 49:30 ging es in das letzte Viertel.

In der letzten Pausenansprache wurde nochmal daran erinnert, sichere und einfache Pässe zu spielen und nicht hektisch zu werden und dabei die Angriffe auszuspielen. Dieses  wurde sehr gut umgesetzt, Chemnitz gelang es nicht mehr, das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Durch schnelles Passspiel wurde die Chemnitzer Defense das ein ums andere mal ausgehebelt und so konnte in den letzten Minuten noch ein 10:0 Run erzielt werden. Endstand 64:38

Einziger Kritikpunkt an diesem Tag war die schlechte Freiwurfquote (8:2), an der weiter gearbeitet werden muss. Erwähnenswert ist noch, das erstmals in einem Spiel 2 Dreier getroffen worden, was bisher nicht zu Ottendorfs Stärken zählt. Auch wenn bei Chemnitz einige Leistungsträger fehlten, konnten die Ottendorfer Mädchen nachweisen, dass wenn sie als Team spielen und jeder für den anderen kämpft und ackert, sehr viel möglich ist. Diesen Einsatz  gilt es nun noch öfter, auch im Training abzurufen. (DITO)

 

Für den BCO spielten: Anna, Julia, Paula, Theresa, Franziska, Sarina, Louise Lotte, Eleni, Luisa