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Die Vorzeichen für das u12 Pokalfinale des Bezirks Dresden standen denkbar ungünstig für die BCO Minis. Bereits vier mal hatte man sich in der vergangenen Saison mit teils deutlichen Niederlagen dem Gegner aus der Landeshauptstadt geschlagen geben müssen. Hinzu kam, dass die Mannschaft an diesem Wochenende auf ihre Trainerin Dana Stallasch verzichten musste. Doch die Spieler ließen sich davon nicht entmutigen. Zumal zwei Stammspieler der u14 Tobias Ingler und Pascal Falkenberg die Mannschaft unterstützten. Der Einsatz war möglich, da beide Spieler dem Geburtsjahrgang folgend der Altersklasse u12 zuzuordnen sind.

Unter Beobachtung ihres Ersatztrainers Eric Schmöller starteten sie bereits die Erwärmung konzentriert und mit viel Spannung. Den BCO Jungs gelang es diese Motivation ins erste Viertel mitzunehmen. Sie legten einen fulminanten Start hin und überrannten die Dresdener innerhalb der ersten 10 Minuten regelrecht. Spätestens beim Stand von 21:8 am Ende des ersten Viertels wurde den Dresdnern klar, dass sie es heute mit sehr bissigen und vor allem laufbereiten Ottendorfern zu tun hatten. In der Verteidigung ließen die BCOler der Gastmannschaft kaum Freiräume. „Jeder einzelne Spieler übte enormen Druck auf seinen Gegenspieler aus. So konnte sich die Mannschaft zahlreiche Ballgewinne erarbeiten, welche mit einem schnellen Angriffsspiel in der ersten Halbzeit häufig verwandelt werden konnten“, fasst Trainer Eric Schmöller nach der Begegnung die erste Halbzeit zusammen.

Beim Stand von 31:18 starteten die Mannschaften in die zweite Halbzeit. Die Ottendorfer hatten sich in eine hervorragende Ausgangslage gebracht. Doch allen war klar, dass 13 Punkte Differenz im Basketball schnell aufgeholt werden können. Der BCO Nachwuchs wusste, dass er sich auf dem Punktepolster nicht ausruhen konnte, wollte er als Sieger das Feld verlassen. Mit einer aggressiven Verteidigung machte die Heimmannschaft nun im dritten Viertel den Sack zu. Die Dresdener wurden immer wieder erfolgreich in ihren Korbaktionen gestört und erzielten im dritten Viertel lediglich zwei Punkte. Auch bei den Ottendorfern schien der Korb teilweise vernagelt. Einfache Korbwürfe fanden oft ihr Ziel nicht. Doch das war aufgrund der starken Verteidigungsleistung unproblematisch. Zum Ende des dritten Viertels hatten sich die BCO Minis beim Stand von 44:20 einen komfortablen Vorsprung erarbeitet, welcher ihnen auch im letzten Viertel nicht mehr genommen werden konnte.

Nach 40 intensiven Spielminuten hielt es nun niemanden mehr auf den Bänken. Alle Spieler liefen jubelnd aufs Spielfeld und freuten sich über den verdienten Pokalsieg.

Trainer Eric Schmöller lobt das Team nach dem Spiel: „Alle Spieler haben von der ersten bis zur letzten Minute alles gegeben und großen Kampfgeist bewiesen. Dies ermöglichte uns den deutlichen Sieg über den USV TU Dresden.“