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Das Ziel für die zweite Hälfte hieß, die Fehlpässe abzustellen. Die Spieler wurden aufgefordert bei jedem Ballerhalt sauber zu stoppen und sich vor einer Folgeaktion ordentlich zum Korb auszurichten. Dies nahm zwar komplett das Tempo aus dem sonst so schnellen Ottendorfer Spiel, sorgte aber dafür, dass die Spieler sich auf eine saubere Ausführung der Technik konzentrieren konnten. Die Anweisung der Trainer wurde gut umgesetzt, führte jedoch nicht zur erwünschten Minimierung der Fehlpässe. Im Ottendorfer Spiel war der Wurm drin und der Lauf der Freiberger nicht zu stoppen. Das Spiel ging bei einem zu hohen Endstand von 34:111 an die Heimmannschaft.

In einer kurzen Pause wurden die Ottendorfer neu motiviert. Auch die bis dahin unbekannten Spieler der Automation Leipzig überragten die Ottendorfer wieder deutlich. Allerdings reisten diese nur mit sechs Spielern an.  Die Devise lautete, die Leipziger mit schnellem Spiel kaputt zu laufen und sie somit zu Fehlern und vielleicht auch zu Fouls zu zwingen.

Wie erwartet, hatten die Leipziger den besseren Start. Ihre körperliche Überlegenheit zeigte sich deutlich. Besonders der Leipziger Spieler Wenzel konnte durch die Ottendorfer nicht gestoppt werden. Nach Belieben konnte er auf den Korb werfen und sich seinen eigenen Rebound holen, wenn er den Wurf verfehlte. Bereits im ersten Viertel erzielte er 18 seiner insgesamt 46 Punkte. Trotz großen körperlichen Kraftakts hatten die kleinen BCOler nur selten die Chance den Ball wegzufangen. Nichts destotrotz war ihr Kampfgeist groß. In der Defense wurde um jeden Ball gekämpft und auch im Angriff lief es nun besser. Die Pässe fanden den Mitspieler und so erarbeiteten sich die Ottendorfer sehr gute Wurfchancen. Bis zur Halbzeit konnte sich Automation zwar bereits auf 28:53 absetzen. Doch den zwei überragenden Leipzigern konnten schon jeweils drei Fouls angehangen werden. Das Ziel für die zweite Halbzeit lautete weiter zum Korb zu ziehen, um gegnerische Fouls zu provozieren. Den Ottendorfern war klar, dass sie gute Chancen hätten das Spiel noch zu drehen, falls der dominante Wenzel vom Feld gehen müsste.

 

Die BCOler holten alles aus sich raus und gewannen das dritte Viertel 27:25. Einen der beiden dominanten Spieler konnte man das fünfte Foul anhängen und auch der Spieler Wenzel hatte sein viertes Foul bereits kassiert. Im letzten Viertel starteten sie nun eine Aufholjagd. Doch leider war der Vorsprung der Leipziger für die Ottendorfer nicht mehr aufzuholen. Der Abstand konnte jedoch auf 75:91 geschmälert werden.

Trotz der Niederlage haben die Spieler des BCO sich im zweiten Spiel sehr gut präsentiert und hauptsächlich aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit verloren. Die Fehler, welche man in der ersten Begegnung gegen Freiberg macht, konnten abgestellt werden. Die Spieler konnten in diesem Turnier sehr viele Erfahrungen sammeln, welche es nun in kommenden Spielen einzusetzen gilt.

Für Ottendorf spielten:

Falkenberg, Ingler, Brochlitz, Schmiedt, Reimann, Günther, Füssel, Zumpe, Sadriu, Gyra

Autor: Elli Kunick

04.03.2012
Der_Lulatsch_von_Automation_Leipzig