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Bereits im Dezember 2011 hatte man gegen den Nachwuchs des Regionalligisten eine schmerzhafte 46:69 Niederlage einstecken müssen. Damals spielte hauptsächlich die zweite Besetzung des Teams. Dennoch verschliefen die Ottendorfer das erste Viertel komplett und lagen bereits in der 8. Minute mit 20:0 zurück. Das zweite Spiel brachte nun die Ernüchterung. Die Ottendorfer mussten sich trotz großem Kampfgeist bei einem Endstand von 19:108 gegen das stark spielende Dresdener Team geschlagen geben. Ungeachtet der herben Niederlage ließen sich die Ottendorfer nicht unterkriegen. Mit ausgezeichnetem Kampfgeist eines jeden Spielers und einer guten Teamstimmung spielten sich die Jungs und Charlott Günther gegen Görlitz in einen Rausch und waren ab der 6. Spielminute durch die Görlitzer nicht mehr zu stoppen. Die Begegnung ging beim Stand von 103:46 völlig verdient an die quirligen Ottendorfer.

Die Dresden Titans machten den Sack gegen die Ottendorfer bereits im ersten Viertel zu. Ihre harte und konzentrierte Verteidigung ließ den BCOlern nur wenig Chancen zum Korb zu kommen. Das Ottendorfer Spiel war geprägt von Einzelaktionen, welche ihr Ziel häufig knapp verfehlten. Die Kraft und Konzentration im Abschluss waren nicht ausreichend, um sich gegen die Dresdener durchzusetzen und so wuchs das Punktekonto der Heimmannschaft nur sehr langsam. Einfache Fehler, wie unkonzentrierte Einwürfe und schlechte Laufwege führten zu Ballverlusten, welche die Titans hochprozentig in eigene Punkte umzuwandeln wussten. Ebenso führte der große Druck dazu, dass das Teamspiel der Ottendorfer nur selten funktionierte. Automatics wurden nicht gelaufen und so hatte der Ballführer nur wenige Passoptionen. Am Ende siegten die Dresden Titans  und stehen somit ungeschlagen an der Spitze der Bezirksmeisterschaft Dresden. Bis zur nächsten Begegnung müssen die Ottendorfer daran arbeiten auch unter körperlichem Druck erfolgreich abzuschließen und einfache Fehler abzustellen.

Die Begegnung gegen den Görlitzer Turnverein begann seitens der Heimmannschaft sehr unkonzentriert. Die teils hochgewachsenen Görlitzer wurden mit langen Pässen über das ganze Feld angespielt und kamen so zu einfachen Punkten. Nach zwei gespielten Minuten lagen die Ottendorfer durch diese Unachtsamkeit mit 2:8 zurück. Erst nach deutlichen Ansagen der Trainerinnen Elli Kunick und Sabrina Schmidt in einer Auszeit fanden die Ottendorfer bessere Verteidigungspositionen. Die langen Pässe wurden nun meist abgefangen und konnten wiederum in eigene Punkte verwandelt werden. Bis zum Ende des ersten Viertels setzte sich der BCO mit einem deutlichem 31:16 ab. Nach Anfangsschwierigkeiten stand die Verteidigung nun sicher und es konnte hoher Druck aufgebaut werden. Im zweiten Spielabschnitt wurden so jegliche Körbe der Görlitzer verhindert und das Punktepolster wuchs bis zum Ende der 1. Halbzeit auf 56:16. Im Angriff waren die Ottendorfer kaum zu stoppen. Alle Spieler waren korbgefährlich und nun funktionierte auch das  Mannschaftsspiel wieder. Die BCOler erarbeiteten sich freie Würfe durch gute Pässe und konnten auch mit beherztem Zug zum Korb gut an ihren Gegnern vorbeigehen und am Brett punkten. Die Ottendorfer bauten den Vorsprung weiter aus, ließen durch Stellungsfehler in der Verteidigung aber auch viele Punkte der Görlitzer zu. Vor dem Hintergrund, dass auch die unerfahrenen Spieler viel Einsatzzeit erhielten, um ihre Spielfähigkeit zu verbessern, sind diese Fehler aber zu verschmerzen.

Kurz vor Ende der Begegnung konnten die Spieler des BCO nun nicht mehr auf der Bank gehalten werden. Lautstark feuerten sie ihre Mitspieler an den 100. Punkt zu erzielen. Zuschauer und Trainer wurden von der Spielfreude und Euphorie angesteckt und so war die Freude, trotz Niederlage gegen die Titans, nicht zu bremsen.

In der u14 des BC Ottendorf steckt jede Menge Potenzial. Auch von deutlichen Niederlagen lassen sich die Spieler nicht unterkriegen und nutzen jede Gelegenheit um sich zu verbessern. Die nächste Gelegenheit bietet sich nach  den Winterferien. Am 4.3. wartet mit Freiberg und Automation Leipzig die nächste harte Nuss auf die Ottendorfer.

Für Ottendorf spielten:

P. Falkenberg, T. Ingler, M. Brochlitz, J. Füssel, F. Schmiedt, C. Günther, T. Mildner, M. Zumpe , A. Sadriu, P. Klaus, C. Reichelt