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Ergänzt wird die Mannschaft von Clemens Reichelt und Fabian Schmiedt, die aus der u12 in die höhere Altersklasse wechselten. Ebenso konnte die Mannschaft mit Paul Klaus einen neuen großen Spieler gewinnen. Wie bereits in der vergangenen Saison ergänzen Marlene Reimann und Charlott Günther die Mannschaft. Beide haben durch ihre Berufung in die Mitteldeutsche Auswahl eine Sondereinsatzberechtigung, um am sachsenweiten Spielbetrieb der Jungen teilzunehmen. Dies ermöglicht eine bessere Förderung der beiden Ottendorfer Talente.

Die Konstanz im Mannschaftskader sorgt dafür, dass man direkt nach den Sommerferien auf dem Niveau der Vorsaison weitertrainieren konnte. Die ersten Trainingswochen wurden intensiv genutzt, um die Athletik und Defense der Spieler zu verbessern. Vorrangiges Ziel für die ersten drei Saisonturniere ist es über viel Druck in der Verteidigung die Gegner mürbe zu machen. Im Angriff wurden lediglich Grundlagen wiederholt.

Am Sonntag, den 25.09.2011, startete die u14 des Basketball-Clubs Ottendorf-Okrilla in die neue Saison. Im ersten Spiel der Jugendoberliga traf man auf die zweite Mannschaft des USC Leipzig. Schon als der bis dahin noch unbekannte Gegner die Halle betrat war klar: auch in dieser Saison werden sich die Ottendorfer mit zum Teil enormer körperlicher Unterlegenheit gegen größere Gegner zur Wehr setzen müssen. Doch dass Größe im Basketball nicht alles ist, zeigten die Ottendorfer „Kleingewächse“ in den folgenden 40 Minuten eindrucksvoll.

Bereits in den ersten Spielminuten konnten sie durch eine harte und konsequente Pressverteidigung den Leipzigern einen Ball nach dem anderen abnehmen. Im Angriff wurde mit einfachen Abschlüssen kurzer Prozess gemacht. So stand es nach dem ersten Viertel bereits 33:2 für den BCO. Auch die folgenden Viertel gestalteten sich ähnlich. Die Spieler arbeiten hart und unermüdlich in der Verteidigung. Da jeder Ottendorfer förmlich an seinem Gegenspieler klebte, wurden die Leipziger unter großen Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Diese gewonnenen Bälle konnten die Ottendorfer jedoch noch nicht hochprozentig genug in eigene Punkte umwandeln. Auch auf der Seite des Gastgebers merkte man im Angriff die Nervosität des ersten Saisonspiels. Gewonnene Bälle wurden noch zu häufig direkt wieder  verschenkt, da man unkonzentrierte Pässe spielte, die oft in den Händen des Gegners landeten oder durch Schriftfehler beim Stoppen oder Dribbelauftakt.

Auch als die Ottendorfer Systeme üben sollten, merkte man deutliche Unsicherheiten beim Passpiel und bei den Laufwegen. In dieser Phase des Spiels konnten die Leipziger den Ottendorfern einige Bälle abnehmen und nach leichten Schnellangriffen punkten. In der Defense ließen die Ottendorfer aber in keiner Spielminute nach, so dass sie die Begegnung am Ende völlig verdient mit 110:23 gewannen.

Die Trainingsziele einer harten Verteidigung konnten die BCOler sehr gut umsetzen. Darauf wird in den kommenden Wochen weiter aufgebaut. Vor allem das Reboundverhalten kann noch stark verbessert werden. Im Angriff werden die Nachwuchsspieler weiter an den Grundlagen üben müssen.

Das erste Spiel der u14 macht Lust auf mehr. Man kann gespannt sein, wie sich das Team in dieser Saison schlagen wird.

Autor: Elli Kunick