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Zum Glück standen uns mit Sören und Janek noch 2 Routiniers zur Verfügung, die wechselnd die Dirigentenaufgabe übernahmen, das Spiel ordneten, die entscheidenden Pässe gaben, Verteidigungslücken schlossen und dafür selbst weniger zum Korb zogen. Wir begannen mit Janek, Lukas, Julia, Max und Moritz, wechselten nach 5 Minuten Sören, Lars, Vincent F., Tom und Lars ein. Beide „Teams“ erspielten eine 18:0-Führung nach 10 Minuten. Im 2.Viertel kamen dann endlich Rasmus und Vincent Steinbock zu ihrem Einsatz. Obwohl uns auch in der Folgezeit vermeidbare Fehler unterliefen, bauten wir unseren Vorsprung auf 39:2 bis zum Seitenwechsel aus. In der 2.Halbzeit begannen wir mit einer starken Besetzung. Wir wollten nun endlich einmal unsere im Training oft geübte Angriffsvariante testen. Innerhalb von 5 Minuten waren wir damit mehrfach erfolgreich, mussten aber auch erkennen, dass innerhalb von 24 Sekunden ein Angriff zeitlich eng begrenzt ist. Danach wechselten wir wieder munter durch. Am Ende gewannen wir das Spiel klar mit 88:18(18:0, 39:2, 62:15). Offiziell haben wir aber nur 84 Punkte erzielt, da der Anschreiber 2x das Ergebnis nicht weiter gezählt hat. Über seine 14 Punkte konnte sich Vincent Fritsch besonders freuen. Er war damit noch erfolgreicher als Sören (12).

Gegen die nur zu fünft antretenden Jungen der USV TU Dresden war es schwieriger, in ähnlicher Zusammensetzung genauso zu triumphieren. Trotzdem blieben wir bei unserer Wechselphilosophie. Die ballsicheren Julia bzw. Cosmo mussten nun den Spielaufbau unterstützten. Gegen den stärkeren Gegner hatten es unsere Neulinge schwerer. Die Dresdner zeigten unsere Schwächen auf: zu wenig Druck auf den Angreifer nach Korberfolgen, zu lasche Mannverteidigung unter dem Korb, ungenaue Zuspiele, falsche Laufwege beim Konter, zu geringes Tempo beim Zug zum Korb. Dies führte dazu, dass wir nach dem 1.Viertel nur 18:15 und zur Halbzeit nur 30:20 führten. Mit Sören und Janek zusammen starteten wir nach dem Seitenwechsel. Nun wurde auch die Zuspiellinie besser verteidigt. TU Dresden brachte oftmals keinen Einwurf innerhalb von 5 Sekunden zustande. Wir kamen somit sofort wieder in Ballbesitz und gewannen deshalb das 3.Viertel mit 28:6.  Zur letzten Viertelpause lagen wir 58:26 vorn, verließen mit einem klaren 75:37 das Parkett. Das Match gegen TU Dresden brachte für alle wichtige Erkenntnisse, die in die nächsten Trainingseinheiten einfließen. Die individuelle Auswertung werde ich wie immer intern vornehmen. An den Spielern liegt es, aus den Fehlern zu lernen. Bereits am 28.Januar in Nossen besteht die Gelegenheit, Verbesserungen nachzuweisen. Mit diesen beiden Siegen sind wir weiterhin ungeschlagener Tabellenführer in der Bezirksliga.

Jürgen