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Im ersten Viertel benötigten beide Mannschaften mehr wie zwei Minuten um zu den ersten Punkten zu gelangen. Beide Teams neutralisierten sich schon zu diesem Zeitpunkt. Dies sollte auch den gesamten weiteren Spielverlauf prägen. Dann gab es aber die ersten guten Spielzüge des BCO. Der Gast aus Dresden konnte die guten Aktionen nur mit Foulspiel stoppen. Bis zum Ende des Viertels schlug der BCO mit sicher verwandelten Freiwürfen daraus Kapital. Mit einer knappen 14:13 Führung ging es dann in die zweite Periode.

Jetzt war Dresden am Anfang besser im Spiel. Schnell setzten sich die Gäste auf 14:19 ab. Der BCO spielte aber diszipliniert das neue System mit viel Bewegung im Angriff. Spielmacher Patrick Hartwig führte sein Team wieder heran. Mit guten Kombinationen im Angriff konnte Ottendorf die Führung mit 22:19 zurückerkämpfen. Jetzt begann aber das „Drama“ aus BCO Sicht. Mit viel Herz konnten sich die Spieler durchsetzen und wurden nur mit Fouls gestoppt. Leider gab es eine „unterirdische“ Freiwurfquote von 40 Prozent an diesem Tage. Die Konsequenz; Dresden kam zurück und so ging es mit einem Spielstand von 28:28 in die Kabinen.

Nach der Pause gab es eine gute schnelle erste Minute. Der Center Leopold Schubert machte gleich vier Punkte zum 32:28. Dem BCO gelang es aber nicht sich abzusetzen. In einem LowScoreGame übertrafen sich beide Mannschaften bei den Fehlwürfen.

Die Entscheidung musste im letzten Viertel herbeigeführt werden. Zwei Minuten vor Schluss lag der Gast aus Dresden mit 54:57 in Führung. Dann setzte sich Peter Rettig beherzt durch. Stefan Weier traf einen Dreipunktwurf zum 59:57 in der letzten Spielminute. Dresden traf aber noch zwei Freiwürfe und die letzten 0,5 Sekunden reichten dem BCO nicht die Verlängerung zu vermeiden. Nach 40 Minuten stand es 59:59. Damit musste die Verlängerung über Sieg und Niederlage entscheiden.

Zu Beginn der Verlängerung  konnte der BCO gleich einen 62:59 Führung erkämpfen. Zwei wichtige Freiwürfe wurden „liegengelassen“. Statt auf 5 Punkte davonzuziehen, glich HTW aus. Stefan Weier traf noch einmal mit einem offenen Dreier zum 65:64. HTW hat aber auch „Dreierschützen“ ohne Nerven. Im Gegenangriff dann die „trockene“ Antwort zum 65:67.

Das Spiel des BCO war sehr intensiv und variabler, ähnlich wie am letzten Wochenende. Mit einer nur 40 prozentigen Quote von der Freiwurflinie ist so ein enges Spiel aber nicht zu gewinnen

BCO: Patrick Hartwig, Danny Claus, Maik Weidner, Leopold Schubert, Sandro Schöttler, Arne Scholtissek, Thomas Brockmann, Weier Stephan, Sebastian Peters

Trainer: Eric Schmöller