Im ersten Viertel konnte der BCO durch gut herausgespielte Spielzüge immer wieder einfache Punkte erzielen. Görlitz versuchte schon zu Beginn das Spiel langsam zu machen und durch ihre individuelle Klasse zu Punkten. Görlitz stellte den BCOdurch Umstellungen in der Verteidigung immer wieder vor Probleme. Doch der BCO spielte sicher und fand immer wieder den freien Spieler. Mit 20:17 konnte der BCO das erste Viertel für sich entscheiden. Im zweiten Viertel folgte die Vorentscheidung. Görlitz spielte weiterhin routiniert die Zeit herunter. Vor allem Maciej Rejman und Harris Tokumbo Danesi brachten den BCO zur Verzweiflung. Immer wieder konnten die beiden mit ablaufender 24 Sekunden Uhr die Punkte erzielen. Hinzu kamen noch überflüssige Fouls des BCO, was den GTV zusätzliche einfache Punkte brachte. So verlor man das zweite Viertel und ging mit einem 38:42 Rückstand in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte des Spieles ein ähnliches Bild. Görlitz spielte langsam und stand gut in der Verteidigung. Beim BCO häuften sich nun die Abspielfehler. Auch ohne großartigen Druck der Gegner, warf der BCO nun reihenweise die Bälle weg. Hinzu kam noch die schlechte Wurfquote. Görlitz baute den Vorsprung kontinuierlich aus und brachte das Spiel routiniert zu Ende. Der 64:76 Sieg geht vollkommen in Ordnung. Dies sah auch Trainer Schmöller nach dem Spiel so: "Wir haben zu viele Abspielfehler im Angriff gemacht. Außerdem haben wir unter unserem eigenen Korb zu viele zweite Chancen zu gelassen."
In der kommenden Woche geht es zum zweiten Aufsteiger nach Chemnitz. Der ESV Lok Chemnitz ist in der vergangenen Saison ungeschlagen aufgestiegen. Gespickt mit vielen ehemaligen Regionalliga Spielern ist diese Mannschaft dem BCO ebenfalls vollkommen unbekannt. Nach dem ersten Spieltag ist dieses Duell schon ein Spiel um das Tabellenende. Der BCO steht nach seiner Niederlage auf dem 10. Tabellenplatz und die Chemnitzer, welche ebenfalls ihr erstes Spiel verloren haben, auf Tabellenplatz 11.
Für den BCO spielten: Martin Juhl, Sascha Meier (7), Marcel Wolf (10), Thomas Brockmann, Christian Witt (18), Florian Gruber, Arne Scholtissek (4), Patrick Hartwig (2), Leopold Schubert (15), Dirk Thomas (4), Clemens Damm (4)










