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Der ehemalige Dresdner Andreas Kelm traf aus allen Lagen. Ob von der Dreipunktelinie, der Freiwurflinie oder aus dem Feld. Jeder Wurf fand sein Ziel. Von den 21 Punkten der Eagles in diesem Viertel, erzielte er allein 20 Punkte! Mit dem Stand von 21:15 startet das zweite Viertel, wo Leipzig nun aggressiver spielte. Immer wieder wurden die Flügelspieler und der Aufbauspieler sehr früh unter Druck gesetzt. Wieder einmal musste der BCO auf beide etatmäßige Aufbauspieler verzichten, so dass Ronny Kaule und Marc Naumann in diese Rolle schlüpfen mussten. Durch zahlreiche Fehlpässe konnte Leipzig nun einige Schnellangriffe erarbeiten, welche vor allem durch den Amerikaner Charles abgeschlossen werden konnten. Wenn dies mal nicht der Fall war, konnte sich der bullige Center am Brett behaupten. Ottendorf kam lediglich durch Freiwürfe zu Punkten, welche aber sehr sicher verwandelt wurden. Aus dem Spiel heraus funktioniert nur wenig. Zur Halbzeit führte Leipzig verdient mit 48:33.

In der zweiten Hälfte der Begegnung wollte der BCO sich jedoch nicht abschießen lassen. In der Halbzeit wurden die Fehler klar angesprochen und  es sollte bis zum Ende gekämpft werden.

Die Verteidigung stand nun besser. Immer wieder wurden die gefährlichen Schützen gut verteidigt aber auch am Brett arbeiteten die Center besser. Vor allem Aushilfscenter Florian Gruber machte ein sehr gutes Spiel. In der Verteidigung hatte er seinen Gegner im Griff und im Angriff konnte er einige gute Aktionen zeigen. Leider war der Korb für Ihn wie vernagelt und die Bälle rollten meist wieder raus. Das dritte Viertel konnte so ausgeglichen gestaltet werden.

Ottendorf konnte zu beginn des letzten Viertels den Rückstand bis auf 61:49 verringern. Leipzig musste sich jetzt die Punkte an der Freiwurflinie verdienen. Dies machten sie jedoch relativ sicher. Außerdem konnte Leipzig drei Minuten lang Punkte der Ottendorfer verhindern, so dass der Rückstand wieder auf 68:49 anstieg. Bei den Ottendorfern war nun die Luft raus. Am Ende konnte Leipzig verdient mit 81:58 gewinnen und hat dadurch die Meisterschaft so gut wie sicher.

Die vielen Ausfälle beim BCO können einfach nicht kompensiert werden. Gerade im Angriff fehlen derzeit die Optionen. Der BCO hat das gesamte Spiel über gekämpft und den ein oder andern guten Spielzug gezeigt. In den letzten beiden Spielen gilt es nun die wichtigen Siege einzufahren, um wenigstens den vierten Tabellenplatz zu behaupten, welche der BCO an diesem Spieltag von dem SV Einheit Kamenz übernommen hat.

 

Autor: Martin Ranft