• Basketball im Rödertal

  • Basketball-Club Ottendorf-Okrilla

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Um den jüngeren Jahrgang der U10 einen zusätzlichen Wettbewerb zu ermöglichen, wurde für Mannschaften der Bezirke Dresden und Chemnitz ein überbezirklicher Wettbewerb der U9 (Jahrgang 2011 und jünger) ins Leben gerufen. 

Für das 2.Turnier beim ATSV Freiberg, welches am 24.11.19 in der schmucken Grundschule in Großschirma ausgetragen wurde, hatten wir eigentlich mit einem sicheren Sieg gegen die Hausherren gerechnet. Doch im 1.Achtel lagen die Freiberger nach 5 Minuten mit 12:9 vorn. Unsere Verteidigung funktionierte überhaupt nicht. Wir ließen viel zu oft ungestörte Würfe des Gegners zu und unsere Angriffe waren zu überhastet. Im 2.Achtel wendete sich schlagartig das Blatt. Nun mit der stämmigen Elsa auf dem Parkett kam Sicherheit ins Spiel. Wir zogen auf 32:14 davon. Diesen Vorsprung bauten wir kontinuierlich aus. Alle, auch die U8-Spieler Philine und Oskar sowie ihr 1.Spiel bestreitende Malina, erst seit September im Verein, und Emil erhielten 2 Achtel (2x 5 Minuten) Einsatzzeit. Besonders groß war der Jubel auf der Bank als Malina den letzten Treffer zum 101:31-Erfolg (32:14, 62:16, 85:22) erzielte.

Optimistisch gingen wir ins 2.Spiel gegen TV Oberfrohna. Doch wir bekamen große Schwierigkeiten beim Spielaufbau. Unser Gegner verteidigte wesentlich aggressiver, erkämpfte schon Bälle nach Einwürfen und wenn wir wirklich mal den Angriff nach vorn brachten, waren sie schneller und überholten unsere Dribbler. So lagen wir nach 5 Minuten erneut 2:10 zurück. Den Ehrentreffer erzielte ausgerechnet die Kleinste Philine. Nun galt es unseren 7 Mädchen und 4 Jungen wieder Mut zu machen. Im 1.Spiel hatten wir ja auch das Spiel nach 5 Minuten gedreht. Nach dem 1.Viertel (11:21) war zumindest der Rückstand nicht größer geworden. Auch nach dem 3.Achtel (21:34) war noch nichts verloren. Doch im 4.Achtel lief bei uns gar nichts. Im Angriff erzielten wir nicht eine Feldkorb. Oberfrohna traf nicht nur 4 Dreier, zog auf 23:52 davon. Eigentlich war damit das Spiel zur Halbzeit schon entschieden. Mit Einsatzwillen, nachlassenden Kräfte beim Gegner, dessen Treffsicherheit bei den Weitwürfen spürbar nachließ, gelang es uns innerhalb von 5 Minuten auf 36:52 heran zu kommen. Es war die beste Phase im Spiel, weil wir keinen Punkt des Gegners zuließen. Mit ihren 12 Punkten trug Lucy wesentlich dazu bei, dass wir im 6.Achtel nochmals verkürzen konnten (49:57). Kurios verlief das vorletzte Achtel. Jede Mannschaft erzielte 2 Treffer aus dem Spiel, wir erhielten aber ein technisches Fouls „weil die Auswechselbank schreit“ und 2 unsportliche Fouls, weil wir angeblich Fastbreaks unfair verteidigten. In 11 Jahren als Minitrainer wurde gegen meine Mannschaften noch nie eines dieser Foul gepfiffen ! Da Oberfrohna 4 Freiwürfe traf und der Gegner nach den Freiwürfen noch einen Einwurf an der Mittellinie erhielt, gerieten wir wieder mit 53:66 in Rückstand. In stärkster Besetzung mit Elsa, Lotte, Lucy und Ruben wollten wir noch das Wunder in den letzten 5 Minuten schaffen. Der Gegner blieb erneut ohne Korberfolg, wir erzielten 7 Punkte, davon Ruben mit 3:3 Freiwürfen. Chancen für die Siegtreffer hatte wir, konnten aber nicht alle nutzen. So unterlagen wir knapp mit 60:66. Im Rückspiel am 22.März in Ottendorf-Okrilla wollen wir Revanche nehmen. Dem jungen, sein 1.Spiel pfeifenden Schiedsrichter möchte ich nicht die Schuld für unsere Niederlage geben.

Fazit dieses Turnieres:

Freiberg und Oberfrohna spielten mit nur einem Mädchen, wir aber mit 7. Das erklärt, warum wir in der Schnelligkeit und Aggressivität Nachteile hatten. Gegen Freiberg wurde dies nicht sichtbar, weil Freiberg noch unreif ist. Besser waren wir im technischen Bereich. Unsere Spieler haben eine bessere Wurftechnik, machen saubere Korbleger anstatt Schrittstopps mit Würfen, einige unserer Mädchen dribbeln auf der linken Seite schon mit ihrer schwachen linken Hand. Erfreulich, dass alle Spieler sich mit Punkten belohnten. Dass wir auch konditionell gut drauf sind, beweist, dass wir im 2.Spiel gegen Oberfrohna kräftemäßig nicht abfielen. Oberfrohna konnte sein 2.Spiel gegen Freiberg aber erst nach Verlängerung 54:52 gewinnen.

Namen zum Bild von links nach rechts:

Hinten: Emilia, Lotte, Lucy, Elsa, Jara, Malina, Moritz

Mitte: Emil, Philine, Oskar

Vorn: Ruben

 

Jürgen