• Basketball im Rödertal

  • Basketball-Club Ottendorf-Okrilla

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Im März empfingen unsere U10-Mädchen und -Jungen zwei Mädchenmannschaften der ChemCats Chemnitz. Unsere Mädchen gelangen sogar zwei Siege gegen die Chemnitzerinnen. Corona bedingt mussten wir bis zum 4.Oktober auf die Rückspiele warten. Durch den altersbedingten Wechsel in die nächst höhere AK fehlten sowohl uns als den Chemnitzern Spieler für 2 Mannschaften.  Wir einigten uns deshalb auf 2 Spiele gegen die U11 und U10 der Westsachsen. Mit den 7 Mädchen Elsa, Lucy, Emilia, Lotte, Malina, Jara und Philine sowie den 3 Jungen Lenny, Moritz und Gustav traten wir die Reise an. Unsere beiden leistungsstärksten Jungen Lennox und Ruben konnten leider nicht mitfahren.

Das 1.Spiel bestritten wir gegen die U11 des Gastgebers. Sie erzielten zwar den ersten Treffer, doch danach eroberten wir die Führung, konnten diese auch lange behaupten. Nach dem 1.Achtel lagen wir 6:2, nach dem 1.Viertel sogar 18:4 vorm. Lucy, Elsa, Lotte, Emilia und Malina hatten daran den größten Anteil. Bedingt durch die Pflicht, jeden Spieler mindestens 2 Achtel zu je 5 Minuten einzusetzen, mussten wir auch schwächere Spieler einwechseln. Mein Fehler im 3. und 7.Achtel war es, dass ich nur 2 Erfahrene auf Spielfeld schickte. Unser Vorsprung schmolz deshalb innerhalb im 3.Achtel auf 20:16. Mit der nächsten Einwechslung schafften wir bis zum Halbzeitpfiff wieder ein beruhigendes 29:18. Nach zwei ausgeglichen Achteln (40:32), setzten die ChemCats im 7.Achtel ihre stärksten 4 Spieler ein, bei uns standen vier kleine, zum Teil schwächere Spieler auf dem Parkett. Die ChemCats holten Punkt für Punkt auf und gingen sogar mit 40:46 in Führung. Für das letzte Achtel hatten wir noch einen Trumpf in der Hand. Mit den vier frischen und besten Mädchen Lotte, Lucy, Elsa und Emilia wendeten wir das Blatt. Innerhalb von 5 Minuten erzielten wir 18 Punkte. Starkes Abwehrverhalten, schneller Spielaufbau und sichere Chancenverwertung bildeten die Basis für den 58:52-Erfolg über die durchschnittlich ein Jahr älteren und auch größeren ChemCats.

Nach einer 40minütigen Pause traten wir gegen die U10 des Gastgebers an. Sie konnten bis Ende des 1.Viertels (6:6) noch gut mithalten. Dann zogen wir unaufhaltsam davon. Das lag vor allem an Spielern wie Lenny und Jara, die sonst kaum auffällig waren, sich jetzt aber jetzt ungewohnt stark zeigten, sich viel zutrauten und energisch zum Korb stürmten. Ganz besonders in Erscheinung trat aber Gustav, der erst 5 Trainingseinheiten absolviert hat und auch noch zur U9 gehört. Er kämpfte unerschrocken und erzielte allein im 3.Achtel 9 Punkte. Die Genannten hatten maßgeblichen Anteil, dass es nach 15 Minuten schon 37:14 und zur Halbzeit 45:20 für uns stand. In der 2.Halbzeit trat ein leichter Leistungsabfall bei uns ein. Man merkte, dass wir schon das 2.Spiel bestritten und bei manchen die Kräfte und Konzentration nachließ. Es gab jetzt zu viele Dribblings über das ganze Spielfeld. Diese kosteten zusätzliche Kraft; Ballverluste beim Dribbling und ungenaue Würfe waren die Folge. Teilweise schmolz unser Vorsprung bis auf 7 Punkte, der 69:54-Sieg war aber nicht gefährdet.

Beide Spiele brachten für uns Trainer wichtige Erkenntnisse über unsere Stärken und Schwächen. So sahen wir schon Verbesserungen in der Abwehr, beim Kampf um den Ball, beim Freilaufen beim Einwurf, beim Dribbling mit der schwachen Hand, in der Wurftechnik und im Kurzpassspiel. Rebound, Stellungsspiel beim Positionsangriff, aggressivere Abwehr gegen Angreifer in der Zone, schnellere Orientierung zum Angreifer, Dribbling mit Blick zum besser postieren Mitspieler werden die Schwerpunkte der nächsten Trainingseinheiten sein.

 

Zum 1. Bezirksmeisterschaftsturnier am 08.11.20 gegen die beiden Titans-Jungenmannschaften in unserer Halle treffen wir wahrscheinlich auf die beiden besten Mannschaften im Bezirk. Vielleicht können wir bis dahin schon Fortschritte nachweisen und achtbare Ergebnisse erzielen.

 

 

 

Jürgen