• Basketball im Rödertal

  • Basketball-Club Ottendorf-Okrilla

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Wäre noch ein Spieler ausgefallen, hätten wir beide Spiele wegen Unterschreitung der Mindestspielerzahl von 8 unterschritten, mit 0:20 verloren, unabhängig vom tatsächlichen Spielausgang.. Zum Glück kam kein Kranker hinzu und Vincent konnte spielen. Die Mädchen Theresa und Julia sowie die Jungen Martin, Vincent, Jonas, Cosmo, Janek, Sören und Nico traten die Reise nach Chemnitz an.

Gegen die Jungen des USC Leipzig (4.Platz) lagen wir nach dem 1.Viertel unerwartet 4:12 hinten, weil die Verteidigung zu locker agierte und bei unseren schnellen Konter zu ungenau gepasst wurde. Beide Fehler wurden schnell abgestellt. Janek hatte sich gut auf den besten Leipziger F.Zacharias eingestellt, lies sich nicht überlaufen und zwang ihn zu unkontrollierten Würfe aus Mitteldistanz. Im Angriff nutzte er seine Schnelligkeit. Er trug damit wesentlich zur Wende in unserem Spiel bei. Mit 20:12 ging es in die Halbzeitpause. Es muss aber angemerkt werden, dass die Leipziger bedingt durch unsere aggressivere Abwehr einige klare Chancen versiebten. Auch in der 2.Halbzeit hatten wir die Angriffsspieler gut im Griff, obwohl jetzt Spieler der sogenannten 2.Reihe verstärkt zum Einsatz kamen. Sie rechtfertigten ihren Einsatz durch Kampfeswillen und Laufbereitschaft. Wir bauten unseren Vorsprung kontinuierlich bis zum 49:33-Endstand aus.

Auf dem 2.Spielfeld erzielte unsere nächster Gegner, der Tabellenfünfte, die Mädchen der ChemCats Chemnitz, zur gleichen Zeit ein achtbares 30:40 gegen den Tabellendritten, die Jungen des BV Chemnitz. Später erfuhren wir, dass BV Chemnitz ohne seine besten Spieler antrat. Obwohl wir das Hinspiel 78:26 gegen die Chemnitzerinnen klar gewannen, waren wir durch dieses Ergebnis gewarnt. Wir begannen in einer starken Besetzung mit Sören, Nico, Janek und Jonas. Konsequent in der Verteidigung, konzentriert in der Chancenverwertung zeigten wir in den ersten 5 Minuten (13:0), dass wir das Spiel bestimmen möchten. In Anbetracht der Dominanz wurde bis auf Jonas gleichmäßig eingewechselt. Er, der erst seit September Basketball spielt, hat eine sehr gute Entwicklung genommen, sich im Training besonders angestrengt. Sein Trainingsfleiß wurde mit der maximal möglichen Einsatzzeit von 30 Minuten belohnt. Mit 21 Punkten hat er sich eindrucksvoll dafür bedankt. Unsere besten wurden nur noch einzeln eingesetzt, bekamen die Aufgabe, das Spiel aufzubauen, zu dirigieren und die übrigen Spieler mit klugen Pässen in Szene zu setzen. Sie taten dies prima. Viele Chancen, die sich Vincent, Theresa, Julia und Martin boten, wurden aber zu selten in Punkte umgewandelt. An der Chancenverwertung muss in den nächsten Wochen unbedingt gearbeitet werden. Mit 78:25 (19:6, 39:11, 60:17) gewannen wir mit fast dem gleichen Ergebnis wie im Hinspiel. Es war der 16.Sieg im 16.Spiel der Saison – eine fantastische Leistung. Der Meistertitel in der sächsischen Jugendliga ist unserem Team nur noch theoretisch, z.B. wegen Nichtantretens oder Einsatz unberechtigter Spieler, zu nehmen.

Leider muss ich erneut über die schlechten Spielbedingungen in Chemnitz, verantwortlich die ChemCats Chemnitz, berichten. Nicht nur, dass die Korbhöhe zu hoch war, der Freiwurfabstand nicht stimmte (ca. 1 m zu weit) und wir anfangs damit einige Schwierigkeiten hatten, auch die jungen Schiedsrichter kannten die speziellen Miniregeln nicht, Fouls und Schrittfehler wurden oftmals (auf beiden Seiten) nicht gepfiffen, für Wechselpausen wurde das Spiel in Angriffen unterbrochen, gegen Leipzig fehlten uns 2 und gegen die ChemCats 6 Punkte, wobei 2 noch nachgetragen wurden. Auch fehlten die Pfeile für wechselnden Einwurf (Ersatz waren Kegel) und Original-Anschreibbögen, so dass z.T. auf Kopien ohne Durchschlag geschrieben wurde. Für das sächsische Leistungszentrum, die ChemCats Damen spielen immerhin 1.Bundesliga, ein unwürdiger Zustand. Zu loben ist aber auf alle Fälle das Büfett der Chemnitzer Eltern.

 

u10

 

Jürgen